Warszawa reloaded

Und da war ich also wieder, in Warschau. Gleich in der zweiten Woche meines EVS ging es in die polnische Hauptstadt zum On-Arrival-Seminar. Ich habe mir gerade die Namen der Freiwilligen aus meiner Organisation gemerkt, und noch nicht mal da alle, da werde ich schon in eine Gruppe mit 21 Freiwilligen wegworfen, 16 neue Namen. Vier Freiwillige sind mit mir aus meiner Organisation jetzt in Warschau, die anderen folgen später. Neben den vier Bibliotheks-Freiwilligen ist noch Pelin mit an Bord- vor dem Seminar hatte ich noch nichts zu tun, jetzt mag ich sie wirklich gerne, man kann super mit ihr reden und ich hab eine weitere Person für Umarmungen ^__^ (Person eins ist Ana, Bibliotheks-Freiwillige und Mitbewohnerin)

Hier in der Woche ist mir richtig der Unterschied aufgefallen zwischen Deutschen und anderen Nationen. Denn wenn ich hier die drei Deutschen/Österreicher irgendwie umarme/ anstupse, reagieren sie nicht wirklich. Bei so ziemlich allen anderen Nationen (bzw. Personen, es gibt ja auch Ausnahmen), kommt irgendeine Reaktion zurück. Find ich gut, ich mag Umarmungen.

Wie sieht ein typischer Seminartag aus? Wir fangen ganz gechillt um 9:30 Uhr mit dem Programm an, dh. davor sollte man gefrühstückt haben. Dann gibt es ne Sprachanimation zu polnischer Sprache, und irgendetwas inhaltliches. Dann: Kaffepause, Programm, Mittagessen, Programm, Kaffepause, Programm, Abendessen um 18 Uhr. Das Programm ist unterschiedlich: Von Versicherung und formellen Fragen über Kultur und Polen. Manchmal im Kreis, manchmal in Kleingruppen. Manchmal zuhören, manchmal ein Quiz, manchmal Präsentationen, Diskussionen, Spiele.

Meist gibt es die Möglichkeit etwas Zeit in dem Park zu verbringen, an dem wir direkt wohnen. Mit recht zahmen Eichhörnchen ^___^ Leider hatten wir kein richtiges Futter für sie: Brot und Kürbiskerne mochten sie beides nicht, aber hey, immerhin kamen sie immer an, um zu schauen, was wir haben. Und dann sind sie (vermutlich enttäuscht) blitzschnell verschwunden und lassen sich kein zweites Mal austricksen. Für diesen Blogbeitrag hab ich mich für die Eichhörnchen-/ Parkfotos entschieden (ha, ein paar Mal war ich doch schneller als die süßen Tierchen!) Die Fotos vom Warschauer Distrikt Praga kommen wann anders (ha, hoffentlich!).

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Mein neues Objektiv ist ziemlich cool, wobei ich noch ein bisschen lernen muss, mit ihm umzugehen. Bei manchen Fotos ist zu viel Licht durch die Blende gekommen, was manche Fotos komplett unscharf macht. Andere bekommen dadurch einen besonderen Touch. Und es ist halt ein Objektiv ohne Zoom: 50mm sind absolut nicht für Stadtfotografie geeignet. Aber sehr für Natur und Menschen. Also generell bin ich sehr froh es zu haben.

Das Programm geht bis Samstag Mittag, bis Sonntagmittag haben wir die Möglichkeit im Hostel zu bleiben und dort auch zu essen. Also haben wir die Zeit für ein wenig Stadterkundung genutzt.

Wir lesen uns! :)

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